World Payments Report 2013

Banken und neue Marktteilnehmer bieten vermehrt innovative Angebote von aus dem Bereich der Zahlungsverkehrs Akquisition an. Der World Payments Report 2013 von Capgemini und RBS untersucht die Auswirkungen innovativer Business-to-Business- und alternativer Consumer-to-Business-Geschäftsmodelle auf die Wertschöpfungskette im Zahlungsverkehr. Alle Modelle führen insgesamt dazu, dass E- und M-Payment sowie Prepaid-Karten vermehrt genutzt werden, während sie gleichzeitig eine gewisse Konvergenz in die Welt des neuen digitalen Zahlungsverkehrs bringen. In unserem neunten Report können Sie die neusten Trends im Zahlungsverkehr nachlesen, die Änderungen der wichtigsten regulatorischen Initiativen nachvollziehen und erfahren, wie Sie sich bei der Zahlungsverkehr Akquisition von Wettbewerbern differenzieren können.

Highlights aus dem Bericht

Der bargeldlose Zahlungsverkehr ist 2011 weltweit um 8,8 Prozent auf 307 Milliarden Transaktionen gewachsen. Dazu haben insbesondere die wirtschaftliche Erholung in den USA sowie der Einfluss der Schwellenländer beigetragen. Bis Ende 2012 wird daher ein Anstieg der bargeldlosen Zahlungen auf 333 Milliarden Transaktionen erwartet.
Kernaussagen:
  • Die Region Zentraleuropa, Naher Osten und Afrika (CEMEA) sowie das aufstrebende Asien liegen 2011 mit einem Anstieg der Transaktionen um mehr als 20 Prozent an der Spitze. In Lateinamerika ist ein Plus von 14,4 Prozent zu verzeichnen
  • Nordamerika, Europa und dem entwickelten Asien (Australien, Japan, Singapur und Südkorea) verzeichneten einstellige Zuwachsraten. Die reifen Märkte haben jedoch mit 76,9 Prozent den weitaus größten Anteil an den weltweiten bargeldlosen Transaktionen. Prognosen zeigen, dass es noch etwa zehn Jahre dauern wird, bis ein Gleichgewicht erreicht ist
  • Der Gebrauch von Debitkarten stieg im Jahr 2011 weltweit um 15,8 Prozent auf 124 Milliarden Transaktionen an. Der von Kreditkarten nahm um 12,3 Prozent auf 57 Milliarden Transaktionen zu

Mobile und elektronische Zahlungen gewinnen an Zuwachs

Schätzungen der Branche deuten darauf hin, dass 2014 voraussichtlich 34,8 Milliarden Transaktionen durch E-Payments und 28,9 Milliarden durch mobile Zahlungen getätigt werden (eine jährliche Wachstumsrate von 18,1 Prozent beziehungsweise 58,5 Prozent von 2010 bis 2014). Der World Payments Report zeigt allerdings auf, dass die Schätzungen insbesondere aufgrund der Problematik der definitorischen Abgrenzung der Zahlungsarten einige Unschärfen enthalten.

Bei der Beurteilung bargeldloser Zahlungsinstrumente wie E- und M-Payments, Prepaid-Karten und virtueller Währung (angeboten von Banken und Nicht-Banken) sowie der gestiegenen Anzahl an Transaktionen in Regionen wie Afrika, hat der World Payments Report ein deutliches statistisches „Schwarzes Loch“ aufgrund inkonsistent erfasster Zahlungen festgestellt. Eine Verbesserung der statistischen Datensammlung würde Zahlungsdienstleistern helfen, fundierter Investitionsentscheidungen zu treffen sowie zukünftiges Marktrisiko zu verringern.

Kernregulatorien und Initiativen der Industrie

  • Im vergangenen Jahr sind weltweit neue wichtige regulatorische Initiativen der Industrie (KRIIs) entstanden. Diese sollen die Verbraucherfreundlichkeit steigern, die Sicherheit und Transparenz bei Zahlungen optimieren, die Betrugsprävention stärken sowie Innovationen fördern.
  • Da die Zahl an KRIIs weltweit steigt, überschneiden sich die einzelnen Initiativen zunehmend. Der Bericht schlägt ein 3C-Modell vor, mit dessen Hilfe Unternehmen KRIIs und deren überschneidende Auswirkungen in Clustern zusammenfassen können
  • Aufgrund der signifikanten Herausforderungen welche bei der Umstellung auf SEPA-Instrumente entstehen, ist es sehr unwahrscheinlich, dass die Initiative fristgerecht und in vollem Umfang im Februar 2014 umgesetzt wird
  • Damit die Kernziele von SEPA erreicht werden, wird der Innovationswettbewerb angeregt, der vom Fortschritt bei E-und M-Zahlungen abhängig ist.

Kundenorientierte Innovationen

  • Das größte Potenzial für kundenorientierte Innovation ist aus dem Bereich der Zahlungsverkehrs Akquisition entstanden. Vertrieb und Handel können so Kauf- und Verkaufs-Einheiten in Verbraucher- und B2B-Modellen zusammenbringen
  • Neue und etablierte Marktteilnehmer entwickeln und liefern eine Vielzahl an innovativen Angeboten aus vier “Innovation Value Hotspots“ um zukünftige Investitionsfelder zu erschließen
  • Die zunehmende Fragmentierung der Wertschöpfungskette des Zahlungsverkehrs bietet Innovationspotenzial für Zahlungsdienstleister
  • Banken müssen ihre Produkte besser auf die Bedürfnisse der Kunden ausrichten, Investitionen priorisieren und ihre Sourcing-Strategien möglicherweise überdenken.
  • Privatkunden sollten eine Balance zwischen Sicherheit und Komfort finden, während Firmenkunden sich auf eine standardisierte Zusammenarbeit mit Dienstleistern konzentrieren sollten

Über den World Payments Report

Der World Payments Report 2013 ist ein jährlicher Bericht, der die neuesten Entwicklungen der weltweiten Zahlungslandschaft, einschließlich der Transaktions-Trends, Zahlungsinstrumente (wie Karten und Schecks), wichtige regulatorische Initiativen (inklusive SEPA) und deren Auswirkungen auf die strategischen Überlegungen und Optionen für Banken einbezieht.

Die globalen Zahlungsverkehrs Trends

  • Den World Payments Report 2013 können sich hier herunterladen
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Kontaktieren Sie uns

Um die Kernaussagen des World Payments Reports im Detail zu diskutieren, kontaktieren Sie uns unter payments@capgemini.com.

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