DB Schenker: DB Schenker sorgt für bessere Prozessintegration, senkt die Kosten und spart Zeit durch scintilla

| Kundenreferenz

DB Schenker, das Ressort Transport- und Logistik der Deutschen Bahn, ist weltweit einer der größten Logistikanbieter. Zum Angebot gehören europäischer Landverkehr, Luft- und Seefracht sowie Kontraktlogistik.

Die Ausgangssituation

Da Kundenservice, Qualität und Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert für den Logistikdienstleister haben, benötigt er flexible, effiziente und sich an den geschäftlichen Anforderungen orientierende IT-Systeme.

DB Schenker Logistics entwickelte viele individuelle IT-Anwendungen,
von denen jede anwendungsspezifische Datenformate und Nachrichtentypen benutzt. Diese heterogene IT-Landschaft macht die Echtzeit-Integration von Anwendungen zu einer großen Herausforderung.

Die Lösung

Capgemini unterstützte DB Schenker Logistics bei der Entwicklung der Integrationsplattform scintilla* (Schenker Interoperability and Integration Layer for Logistics Applications), eine Enterprise Service Bus-Lösung auf der Basis des Oracle Service Bus (OSB), der auf die Bedürfnisse von DB Schenker zugeschnitten wurde. Mit scintilla* steht eine Application-to-Application (A2A)-Plattform bereit, über die interne und externe Anwendungen sowie Services synchron in Echtzeit und asynchron integriert werden können.

scintilla* ermöglicht den reibungslosen Datenaustausch zwischenden Kunden von DB Schenker, den Geschäftsprozessen und der DB Schenker Logistics IT. Die Lösung basiert auf einer hochperformanten IT-Architektur sowie offenen Standards. Ein web-basierter Zugang erlaubt die effiziente, zentrale Verwaltung der neuen Plattform. scintilla* vereint Web Services, Messaging, intelligentes Routing und einheitliche Datentransformation zu einer optimalen Integrationslösung. Sie ist die Basis, um unterschiedliche verteilte Anwendungen und Services bei DB Schenker Logistics und den Kunden weltweit zu verbinden.

Das Ergebnis

scintilla* erlaubt DB Schenker komplexe Geschäftsprozesse, die über mehrere Applikationen abgebildet sind, einfacher neu zu implementieren und reduziert gleichzeitig die Abhängigkeit der eingebundenen Anwendungen und Services. Zudem senkt die Lösung die Integrationskomplexität und erhöht die Transparenz im Nachrichtenaustausch zwischen den Systemen. DB Schenker erwartet hohe Kosteneinsparungen aufgrund der guten Wiederverwendbarkeit von Services und dem verminderten Aufwand für die Integration von Applikationen. Die Plattform ermöglicht die nahtlose Einbindung neuer Applikationen und sorgt für einen einheitlichen Zugang zu den Services der IT-Anwendungslandschaft.

Der Aufbau der Lösung in einem Cluster reduziert das Ausfallrisiko auf ein Minimum und stellt gleichzeitig die bestmögliche Nutzung der verfügbaren Hardware sicher.

Die Zusammenarbeit

Capgemini ist seit langem Partner von DB Schenker und hat das Unternehmen seit 2005 bei vielen Projekten zur Entwicklung der zukünftigen Applikationslandschaft unterstützt. 2012 arbeiteten insgesamt mehr als 350 Team-Mitglieder an gemeinsamen Vorhaben, davon allein 130 Mitarbeiter von Capgemini, die für einen großen Teil der Softwareentwicklung bei DB Schenker verantwortlich sind. Die Leistungen für DB Schenker werden in Deutschland, Schweden, Polen und Indien erbracht.

Für die Unterstützung bei der Entwicklung von scintilla* wurde Capgemini aufgrund der langjährigen Beziehung zu DB Schenker, des umfassenden Architekturwissens und der hohen Kompetenz in Bezug auf die verschiedenen operativen IT-Systeme der Applikationslandschaft von DB Schenker ausgewählt.